Zukunft des Programms JUGEND IN AKTION

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Die Laufzeit der meisten EU-Förderprogramme ist entsprechend dem mehrjährigen Finanzrahmen der EU bis 2013 begrenzt. So auch die von JUGEND IN AKTION. 2011 und 2012 sind die Jahre, in denen der neue Haushalt der EU vorbereitet wird. Damit verbunden läuft die Diskussion um den Fortbestand und/oder die Neuausrichtung der EU-Förderprogramme ab 2014 bis 2020.
Das EU-Förderprogramm JUGEND IN AKTION hat gerade die Halbzeit erreicht und durch nationale ("Unter der Lupe" - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung von JUGEND IN AKTION) und europaweite Evaluationen (Zwischenevaluation des EU-Programms JUGEND IN AKTION 2007-2009) gute Kritiken erhalten.
Dennoch lassen Hinweise aus der EU-Kommission erwarten, dass ein künftiges Jugendprogramm (JUGEND IN AKTION 2.0) nur noch Teil eines großen integrierten Bildungsprogramms sein soll. Das bisher eigenständige Programm JUGEND IN AKTION zur Förderung von Jugendarbeit und –politik sowie als einziges Förderprogramm der non-formalen Bildung wäre damit aufgelöst. Kommissionspräsident Barroso sieht offenbar für den Jugendbereich die Leitinitiative „Youth on the Move“ als Teil der Gesamtstrategie Europa 2020 als leitend für die kommende Programmgeneration an. Im Vordergrund stehen die Senkung der Schulabbrecherquote, die Erhöhung des Anteils der höheren Schulabschlüsse und die Reduzierung von Arbeitslosigkeit. Die Stärkung einer aktiven Unionsbürgerschaft und die Beteiligung Jugendlicher am politischen und gesellschaftlichen Leben treten dahinter zurück.
Die wirtschaftspolitische Ausrichtung der Gesamtstrategie der EU würde damit höher bewertet als die in dem „Erneuerten Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa“ (EU-Jugendstrategie) avisierte Relevanz einer eigenständigen Jugendpolitik.
Dagegen regt sich aktuell der Wiederstand insbesondere von Jugendorganisationen wie dem Europäischen Jugendforum, dem Deutschen Bundesjugendring, vieler anderen Verbände und Träger sowie einiger Mitgliedstaaten. Die deutsche Bundesregierung hat sich ebenfalls klar dagegen gewendet und fordert die Fortführung eines eigenständigen Jugendprogramms. Positionen für die Lobbyarbeit zum Erhalt des Programms, Hintergrundinformationen zum Programm und aktuelle Entwicklungen finden sich auf dieser Seite.
Downloads
Jugend für Europa: 13 gute Gründe für ein eigenständiges Jugendprogramm der EU ab 2014
Jugend für Europa: Jugend in Aktion wirkt! Umsetzung: Zahlen und Fakten 2007-2010
Jugend für Europa: Jugend in Aktion wirkt! Flyer
Position der Bundesregierung zu einem künftiges EU-Jugendprogramm ab 2014
101125 Antworten zur Konsultation
110330 Sachstand und Vorgehen aej und kath. Büro
Beschluss aej-MV Die Evangelische Jugend Europa und die Europäische Union
DBJR Vorschlag Lobbybrief JUGEND IN AKTION
DBJR Opinion Paper Further Development of YOUTH programme after 2013
101028_Anforderungen an das zukünftige EU-Jugendprogramm ab 2014 Stellungnahme AGJ.pdf
110808_Szenario für JUGEND IN AKTION im Rahmen von "Bildung Europa" (2014 bis 2020)
111206_Informationen Einschätzungen zu Erasmus für alle
11 11 29_Education and Culture DG: Erasmus für alle - Kreatives Europa.pdf










